Typischer technologischer Ablauf bei der Herstellung eines fasergekoppelten, elektro-optischen Moduls
Am Beispiel eines optischen Empfängers für die optische
Polymerfaser zeigen die folgenden Bilder den typischen
Herstellungsprozeß. Es werden dafür 5 Baugruppen
benötigt,
- der als Substrat verwendete Leiterplatte meist aus FR4
Material, welche im Nutzen von etwa 100 bis 300 Einzelelementen
verarbeitet wird,
- der mikrostrukturierte Submount, der auf der Substratleiterplatte aufgelötet wird,
- dem elektro-optischen Halbleiterchip (Laserdiode, LED,
VCSEL, PIN-Detektor, ...), der exakt in die Aufnahmeöffnung des
Submounts eingefügt werden kann,
- dem Koppelement, bei dem es sich entweder um ein
Spritzgußteil oder (bei Modulen mit hohen EMV-Anforderungen) um
einen metallischen Tiefziehkörper handelt, und
- der elektronischen Signalverarbeitung, die als SMD-Bauteile
auf der Rückseite des Substartes aufgebracht wird. Im Bild sieht
man den Transimpedanzverstärker eines faseroptischen
Empfängers, für einen Sender würde man statttdessen die
Treiberelektronik der Sendediode benötigen.
Dieser Fertigungsablauf macht es möglich, auch in geringeren
Stückzahlen (typisch ab 1000 Stück) kundenspezifische
Vorstellungen bei der Entwicklung eines optischen Transceivers zu
realisieren. Die Initialkosten belaufen sich im Allgemeinen auf die
Herstellung einer Leiterplatte. Nur wenn ein neues Koppelelement oder
ein neuer Submount angefertigt werden muß, sind neue
Abformwerkzeuge erforderlich.
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