Online-Katalog: Optische Sensorik mit faseroptischen Komponenten
Die
Optische Polymerfaser (POF) bietet in der Sensorik neuartige
Möglichkeiten für die fasergebundene optische Meßtechnik. Ist es für
die Messung mit einer aktiven Strahlungsquelle normalerweise notwendig,
den lichtemittierenden Strahler, z.B. eine LED oder eine Laserdiode,
nahe an das Meßobjekt heran zu führen, so kann mit Verwendung der POF
das Licht emittierende Bauteil entfernt an einem für den elektrischen
Anschluß geeigneten Ort plaziert werden und das Licht über eine POF an
den Meßort geführt werden. Unter Verwendung von POF-Splittern sind
Messungen mit verschiedenen Wellenlängen möglich. Die folgende Skizze
zeigt einen typischen, auf POF basierenden Meßaufbau zur faseroptischen
Farbmessung.
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- Meßprinzip für die faseroptische Farbmessung mit Duplex-POF Kabel
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fasergekoppelte LED-Module unterschiedlicher Wellenlänge koppeln ihr
Licht über einen 1x3 Splitter auf eine Mischfaser, die das Licht über
eine Ader eines Duplexkabels zum Meßobjekt hinführt. Dort wird es
reflektiert, über die zweite Ader des Duplexkabels zurückgeführt und
detektiert. Die Elektronik sorgt über Zeit- oder Frequenzmultiplex für
die Unterscheidung der 3 Wellenlängen. Das Meßsystem bekommt auf diese
Art die Information über das Reflexionsverhalten des Meßobjektes für
jede der 3 Wellenlängen.
Durch gezielte Auswahl der LED-Wellenlängen kann eine an das Meßobjekt angepaßte, spektrale Information gewonnen werden.
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Durch
weitere technische Verbesserungen ist es möglich, die alters- und
temperaturbedingten Änderungen der LED zu berücksichtigen. Gleichfalls
kann bei extremem Platzmangel das Duplex-POF Kabel durch ein
Simplex-POF Kabel ersetzt werden. Weitere Details zu dem Meßverfahren wurden in dem Vortrag "Sensoren für die Farbmessung über die Optische Polymerfaser" (Download) dargestellt. Zur Beantwortung weitergehender Fragen stehen wir gerne zur Verfügung. |
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