Das
untenstehende Bild zeigt die Aufbautechnik der DieMount Spotlight LED.
Der LED Chip befindet sich im Brennpunkt eines metallischen
Mikroreflektors, der durch einen in den Metallreflektor eingesteckten
Kunststoffreflektor in seiner parabelförmigen, geometrischen Form
verlängert wird. Die optische Strahlformung
erfolgt durch die Kombination beider Reflektoren: der Metallreflektor
erfaßt die unter großen Winkeln zur optischen Achse abgestrahlten
Lichtstrahlen und garantiert den hohen, optischen Wirkungsgrad des
Moduls, während der Kunststoffreflektor durch Totalreflektion auch die
unter kleinen Winkeln zur optischen Achse abgestrahlten Lichtstrahlen
umlenkt und dadurch für den sehr engen Strahlöffnungswinkel des Moduls
sorgt.
Wichtig für viele Applikationen ist die Eigenschaft der
Spotlight LED, nur "kaltes Licht" ohne Infrarotanteile abzugeben. Dies
ermöglicht ihren Einsatz in Verbindung mit temperaturempfindlichen
Materialien, an temperaturempfindlichen, elektronischen Sensoren und
Lebensmitteln wie z.B. Schokoladepralinen.
Prinzip der DieMount Spotlight LED
Bei
der Entwicklung der Spotlight LED wurden zunächst ca. 12mil
große, Standard-LED Chips eingesetzt. Die Tabelle unten zeigt
links die zugehörigen,
Standard Spotlight LED. Diese Bauform ist heute nur noch als OEM-Produkt erhältlich. Sie wurde weitgehend durch die
PowerLED Spotlight (siehe Tabelle rechts) mit etwa 10-fach höherer Strahlungsleistung ersetzt.
Die neu entwickelte
PowerLED Spotlight enthält im Gegensatz zur
Standard Spotlight LED sog. PowerLED Chips mit 1mm Kantenlänge. Sie benötigt zur
Wärmeabfuhr von ca. 1W Verlustleistung einen Kühlkörper. Der Kühlkörper
besteht aus Aluminium, ist thermisch fest mit dem gleichfalls
metallischen Submount verbunden und umschließt den Kunststoffreflektor.
Da der wärmeerzeugende LED Chip thermisch und elektrisch sehr gut
leitend auf dem Submount gebondet ist, stellt das Gesamtsystem aus LED
Chip, Submount und Kühlkörper eine opto-elektrische Einheit dar, die
thermisch nicht weiter gekühlt werden muß. Aluminiumkernleiterplatten
sind damit nicht erforderlich.
Das
LED-Modul kann daher rein elektrisch
gesteckt werden, ohne Rücksicht auf die ansonsten notwendige thermische
Wärmeabfuhr über den Steckkontakt nehmen zu müssen. Das für alle
PowerLED Produkte der DieMount ausgewählte Stecksystem ist der
Leiterplattenstecker im SFP Format. Die SFP Steckbuchsen werden in
großen Volumina in der Tele- und Datenkommunikation eingesetzt und sind
daher sehr preiswert. Sie verfügen über insgesamt 20 einzelne Kontakte,
die dazu genutzt werden können, eine Unterscheidung von LED Modulen
unterschiedlicher Farbe und sogar einen Temperatursensor oder eine Monitordiode zur Regelung der
Helligkeit vorzusehen.
Details des
verwendeten Stecksystems mit SFP Buchsen sind im Datenblatt "
PowerLED SFP connector" zu finden.